Facharztpraxis für Psychosomatische Medizin
und Psychotherapie



Mit Ablauf des 2. Quartals 2017 endet meine Kassenzulassung, d.h ab 1: Juli 2017 bin ich nur noch privatärztlich tätig.

Diese Facharztpraxis (für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Facharzt-Anerkennung Jan. 1995) wird auf psychoanalytischer / tiefenpsychologischer Grundlage geführt (im neueren Sprachgebrauch psychodynamisch), ergänzt um einzelne Techniken aus der Verhaltenstherapie und Aspekte der systemischen Therapie.

Gerade auch durch meinen Werdegang zunächst als Internist und Gastroenterologe verstehe ich mich als ganzheitlicher Behandler, d.h. ich sehe Symptome immer möglichst im Gesamt-Zusammenhang.

Da Psychotherapie in Deutschland seit 1968 Leistung der gesetzlichen Krankenkassen ist, sehe ich mich verpflichtet zu den Zielen Symptombesserung, ursächliche Auflösung von Konflikten, Änderung schädigenden Verhaltens, aber auch Aussöhnung mit nicht mehr änderbaren Gegebenheiten, Trauerarbeit und neue Sinngebung /-findung.

Psychotherapie ist kein Medikament, das der Patient einnimmt, oder eine Anwendung, die an ihm vorgenommen wird, sondern immer ein zwischenmenschlicher Prozess zwischen zwei Fachleuten, der eine für die eigene Geschichte und der andere mit dem Wissen über Entwicklung, Krankheiten und Heilung, die sich austauschen und dabei - nach analytischer Auffassung - unmittelbar die zugrundeliegenden Konflikte zwischen sich wiederbeleben. Diese können dann deutlich und bewusst sowie im Zusammenhang verstanden werden, um dann durch angemessenere, individuelle neue Verhaltensweisen und vor allem Einstellungen ersetzt zu werden. Wegen der Individualität jedes Patienten gibt es nie Lösungs-Schemata, sondern immer die Suche nach Lösungen, die zum Individuum und seiner gewachsenen Geschichte passen.

Mein Beitrag dazu ist, offen zu bleiben für die Wege des Patienten, ihm nichts vorzuschreiben, anzuregen und aufzuzeigen, welche Folgen seine Ansätze haben.

Diese grundsätzliche Haltung wird durch Fallvorstellungen in Qualitätszirkeln und Supervisionen immer wieder überprüft. Durch meine Psychiatrie-Ausbildung (Facharzt-Anerkennung Mai 87) kann ich auch Psychopharmaka anwenden, wo es hilfreich erscheint, allerdings immer nur unter der Prämisse: "zur Behandlung, nie als Behandlung".